Dia-Show erstellen mit „Movie-Maker“ von Microsoft
Die Bilder aus dem Urlaub sind prima geworden, die vom letzten „runden“ Geburtstag sind ebenfalls gelungen. Jetzt sollen sie auch einem Publikum entsprechend präsentiert werden?
Dann ist das kostenlose Tool von Microsoft ein hilfreiches Werkzeug.
Mit „Movie-Maker“ können die Bilder animiert und mit Ton unterlegt werden. Anschließend wird ein Video erstellt, das sogar auf vielen DVD-Playern läuft.
Installation:
Als erstes muss das Programm von der der Microsoft-Seite heruntergeladen und installiert werden:
Für Windows 7 und Windows 8-Rechner:
http://windows.microsoft.com/de-DE/windows-live/movie-maker-get-started
Für Windows XP:
http://download.chip.eu/de/Windows-Movie-Maker-2.0_92493.html
Da bei dem Download eine ganze Reihe von Microsoft-Produkten mit heruntergeladen werden, wählt man über den Schalter (siehe Bild) die Benutzergeführte Installation aus.
Bild 1
Anschließend die Haken vor den Programmen entfernen, die man nicht nutzen möchte.
Mit Klick auf [Installieren] beginnt die Installation der gewählten Tools.
Je nach Rechner-Leistung und Internetanbindung kann dies mehrere Minuten dauern!
In der Folge wird die Arbeit mit „MovieMaker“ für Win7/Win8 beschrieben. Die Version für Win XP weicht in der Bedienung von dieser Beschreibung ab, erfüllt aber den gleichen Funktionsumfang. Hierzu gibt es ein gutes Video auf Youtube.de:
http://www.youtube.com/watch?v=_Ez81jnrqJA
Start:
Über den „Windows-Button“ und Klick auf „Alle Programme“ kann der „MovieMaker“ ausgewählt werden:
Bild 2
Evtl. kann man sich schon jetzt eine Verknüpfung auf dem Desktop (rechte Maustaste, senden an, Desktopverknüpfung …) erstellen.
Bild 3
Über die Schaltfläche „Videos und Fotos hinzufügen“ können die Bilder und Filme aus Ordnern auf dem Rechner hinzu gefügt werden.
Auf der linken Seite wird der Mediaplayer für eine „Vorschau“ eingeblendet. Auf der rechten Seite sind die ausgewählten Bilder/Videos aufgelistet. Hier kann man die Reihenfolge korrigieren indem das zu verschiebende Bild mit der gedrückten linken Maustaste an die gewünschte Stelle geschoben wird.
Bild 4
Mit dem Schalter „Musik hinzufügen“ können Tondateien im mp3- oder wma-Format hinzugefügt werden um die Dia-Show musikalisch zu untermalen.
Titel und Abspann:
Bild 5
Wie bei jedem guten Film, kann auch in dieser Produktion Titeleinblendung, Bildbeschriftungen und natürlich ein Abspann eingefügt werden. Mit Klick auf die entsprechende Auswahl erscheint im Vorschaufenster die Möglichkeit einen Text einzugeben.
Bild 6
Über die „Effekte“ lassen sich die Bewegungen der Schrift steuern. Über die anderen Texttools können alle Möglichkeiten, die aus MS-Word bekannt sind, auf den eingegebenen Text angewendet werden.
Animation:
Über diesen Reiter kommt man zu den Übergängen zwischen den Bildern und wie sich das Bild „bewegen“ soll.
Bild 7
Den aufrechten Balken | an die gewünschte Stelle setzen (einfacher Mausklick auf das Bild). Bei „Übergänge“ den gewünschten Effekt auswählen. Soll dieser Übergang auf alle Bilder angewendet werden, einfach auf den grünen Haken vor „Auf alles anwenden“ klicken.
Genauso wird mit den „Bewegungen“ der Bilder verfahren. Die Effekte werden hierfür bei „Schwenken und Zoomen“ ausgewählt.
Der gewählte Effekt kann im „Mediaplayer“ auf der linken Seite mit Klick auf die „Play“-Taste immer wieder überprüft werden.
Visuelle Effekte:
Unter dieser Rubrik können für die einzelnen Bilder besondere Effekte hinzugefügt werden, ganz nach den Wünschen und der Phantasie des „Produzenten“.
Projekt:
Hier werden abschließend noch einige wichtige Einstellungen vorgenommen.
Bild 8
Die „Hervorhebungen“ sind nur interessant, wenn ein Video mit Ton im Projekt ist.
Der Schalter „An Musik anpassen“ sorgt dafür, dass die Bilder solange angezeigt werden, dass die Gesamtlänge der Dia-Show genau zur ausgewählten Musik „passt“.
Ganz wichtig zum Schluss ist aber die Auswahl des Bildformates: Um eine optimale Wiedergabequalität zu erreichen, wird hier Breitbild oder Standard gewählt. Je nachdem, auf welchem Bildschirm das so produzierte Video gezeigt werden soll.
Speichern:
Beim Speichern wird unterschieden, ob dieses „Projekt“ , oder das endgültige Video gespeichert werden soll.
Bild 9
„Projekt speichern“: Damit wird diese Arbeit gespeichert und sie kann später wieder geöffnet werden, um Änderungen vornehmen zu können und diese auch als neues/anderes Video produziert werden kann.
„Film speichern“: Hier muss die Überlegung, auf welchem Gerät der Film abgespielt werden soll, voran gegangen sein.
„1080 Für hochauflösende Anzeige“ ist nur für Endgeräte, die „Full HD“-Auflösung wiedergeben können.
„DVD brennen“ ist für fast alle handelsüblichen DVD-Player geeignet. Die Datei wird in einem auszuwählenden Ordner abgelegt und kann dann auf DVD gebrannt werden.
„Für Computer“ ist optimiert für die Wiedergabe auf einem PC oder Notebook und wird ebenfalls als Datei abgelegt.
„Für E-Mail“ kommt eigentlich nicht zum Zuge, da die Qualität stark „herunter gebrochen“ wird und diese Funktion somit vernachlässigt werden kann.
Fazit:
Mit „Movie Maker“ lassen sich eindrucksvolle Dia-Shows erstellen. Dieser Beitrag berücksichtigt nur die wichtigsten Funktionen und lässt viel Raum für weitere „Spielereien“.
Also – einfach ran trauen, ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren und hoffentlich viel Spaß dabei haben.
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© W. Schwitalla